Helfer aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis im Ahrtal

Über das deutschlandweite Netzwerk der Reparaturcafés (www.reparatur-initiativen.de) wurde der Hilferuf der „Elektroseelsorge Walporzheim“ verbreitet. Kurzentschlossen fuhren auch Karl-Heinz Hall und Henry Probst aus Donaueschingen sowie Valentin Herzog aus Kappel für vier Tage ins Ahrtal. Ihr Arbeitseinsatz führte sie nach Walporzheim, einen Vorort von Ahrweiler. Dort haben sich verschiedene Initiativen für die Unterstützung der Bevölkerung eingerichtet. Die anfänglich im Freien stehenden Werkbänke sind inzwischen überdacht. Dort reparieren ständig etwa 10 ehrenamtliche Helfer alle möglichen Geräte. Meist handelt es sich um „abgesoffene“ Maschinen und Elektrowerkzeuge, die zunächst von eingetrocknetem Schlamm befreit werden müssen.

Viele der abgegebenen Bohrmaschinen, Bohrhämmer, Schleifmaschinen, Trockner, Schweißgeräte und sogar Maschinen zum Verkorken von Weinflaschen konnten zu einem hohen Prozentsatz wieder instandgesetzt werden. Die Bevölkerung ist sehr dankbar für die geleistete Hilfe. Im gemeinsamen Versorgungszelt kamen viele persönliche Kontakte zur betroffenen Bevölkerung und zu Helfern nicht nur aus Deutschland zu Stande. Es ist allerdings mehr als betrüblich, dass die öffentliche Koordination und finanzielle Unterstützung immer noch sehr schleppend anlaufen. Die vier Tage im Ahrtal waren für unsere drei Reparateure reich an Eindrücken, vielen schönen, aber leider auch frustrierenden Erlebnissen. Die UGS unterstützte sie durch die Übernahme der Benzinkosten und die Metzgerei Lehmann spendete den Proviant für die Fahrt.

Naturgarten-Experte berät am lebenden Objekt

Auf Einladung der Siedlergemeinschaft Donaueschingen und der Umweltgruppe Südbaar besuchte der Naturgartenberater Sven Görlitz vom Verband Wohneigentum die Baar. Zuerst beriet er eine Bräunlinger Gartenbesitzerin, die Ihren Garten ökologisch auf Vordermann bringen möchte. Sie zeigte sich sehr angetan von den Ratschlägen und versprach, bei einem weiteren Besuch im nächsten Jahr schon Erfolge vorweisen zu können.

Anschließend fand eine öffentliche Gartenbegehung im Garten der Familie Schenzinger in der Talstraße statt. Sven Görlitz zeigte sich begeistert davon, was Irene Schenzinger aus einer doch begrenzten Fläche an Vielfalt herausgeholt hat. Am lebenden Objekt demonstrierte er den rund 15 Teilnehmern was bei einer vielfältigen Gestaltung eines Gartens als Lebensraum, Nutzgarten und Erholungsraum zu beachten ist. Er gab Ratschläge, welche Gehölze am besten in ein Naturgarten passen und die größte Vielfalt an Mitbewohnern hervorrufen.

Neben einem Gartenteich weist der präsentierte Garten auch wilde Ecken mit Brennnesseln, Obstbäume, ein Gemüsefeld, den Komposthaufen und Flächen mit einheimischen Bodendeckern auf. Sogar ein abgestorbener Kirschbaum darf stehen bleiben und dient nicht nur als Lebensraum für holzbewohnende Insekten, sondern auch als Stütze für Bohnen und andere Rankpflanzen.

Natürlich hatten die Besucher auch Fragen, wie sie mit „Problemorganismen“ umgehen sollten. Dazu gehören Quecke und Giersch, aber auch Blattläuse und Nacktschnecken. Für jedes Problem hatte Görlitz einen Rat bereit, wobei er betonte, das Ziel sei nicht die Ausrottung von Unkräutern und Schädlingen, sondern sie in Schach zu halten, um den Garten auch nutzen zu können.

Angesprochen auf das Problem der Schottergärten betonte er, dass diese Gärten nur in den ersten Jahren pflegeleicht sein. Später wuchere das Unkraut zwischen den Steinen, sehe unansehnlich aus und sei kaum noch zu entfernen. Er hat auch eine Anleitung für „reuige Sünder“ verfasst, wie sie aus ihrem Schottergarten wieder ein belebendes Element eines richtigen Gartens machen können.

 

 

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