Umweltgruppe Südbaar fühlte den Landtagskandidaten auf den Zahn

 

Umweltgruppe Südbaar fühlte den Landtagskandidaten auf den Zahn

 

 

 

Der Landtagswahlkampf 2021 fand im Internet statt. Und dahin verlegt auch die Umweltgruppe Südbaar ihre traditionelle Podiumsdiskussion. Sieben Landtagskandidat/innen standen am 2. März um 20.00 Uhr Rede und Antwort. Als Vertreter der CDU nahm Ersatzkandidat Patrick Bossert teil, bei den anderen Parteien waren es die Erstkandidaten: Jens Metzger für die GRÜNEN, Niko Reith für die FDP, Christine Treublut für die SPD, Rüdiger Klos für die AfD, Philipp Polster für die LINKE und Kurt Wallschläger für die Freien Wähler.

 

 

 

Die Veranstaltung begann mit einer Kleingruppenphase: in 4 parallelen Foren diskutierten die Besucher zu den Themen „Klimaschutz und Energie“, „Raumentwicklung und Flächenverbrauch“, „Naturschutz“ und „Erstwähler“. Hier spielten die Landtagskandidaten nur Zaungast und hörten zu. In den Gruppen wurden Fragen formuliert, die dann in der anschließenden Podiumsdiskussion an die Kandidaten gerichtet werden.

 

 

 

Erfreulich war, dass bei dieser Online-Diskussion auch viele Jungwähler teilnahmen. Offen hier, ob dies am Format lag oder daran, dass gerade die Jugend ein ganz starkes Interesse an Themen zu Umwelt- und Naturschutz hat. Aus der Gruppe der Erstwählerinnen kamen dann auch gleich eine Vielzahl von Fragen. Zum Beispiel, ob die Kandidatin oder die Kandidaten bzw. die Parteien, für die sie stehen, einen festen Fahrplan zur Einhaltung der Klimaziele nach dem Übereinkommen von Paris haben. Oder zur Haltung zum Ausbau regenerativer Energien auf der Baar.

 

 

 

Die in den Kleingruppen herausgearbeiteten Fragen wurden im Anschluss im von Karin Nagel moderierten Podium in die Runde oder auch konkret einzelnen Personen gestellt. Hier bekannten sich alle Teilnehmenden bis auf Rüdiger Klos zu einer Einhaltung der Klimaziele, wenn auch nicht mit konkreten Daten untermauert. Zur Haltung zu regenerativen Energien, gaben die Teilnehmenden der Diskussionsrunde ein überwiegend positives Votum ab. Konkret äußerte sich Jens Metzger zur Windkraft auf der Länge. Er befürwortet diese unter der Berücksichtigung der umwelt- und naturschutz-rechtlichen Belange, während Klos Waldrodungen und Betonfundamente kritisierte.

 

 

 

Die Kandidatin und die Kandidaten äußerten sich abschließend durchweg positiv über das Online-Format der Podiumsdiskussion. Einige Besucher und auch Teilnehmenden hoben besonders hervor, dass die Erarbeitung von Fragen in einem „geschlossenen“ Raum und damit unbeeinflusst von den Mitgliedern der anderen Foren stattfinden konnte.

 

 

 

Die UGS verabschiedete zum Schluss Kandidaten und Gäste mit dem Vorsatz, auch zukünftig Podiumsdiskussionen zu umweltpolitischen Themen zu organisieren. Das soll aber wieder mit echten und nicht virtuellen Kontakten geschehen, wobei durchaus auch mit der Option besteht, den einen oder die andere Referentin über große Distanzen auch online zuzuschalten.

 

Ein Leben ohne Plastik?
mit Matthias Bohling

Plastik ist die vielseitigste Erfindung des Menschen. Es ist gleichermaßen praktisch,  wie auch günstig herzustellen. Daher ist es nicht überraschend, dass wir bereits inmitten einer Welt aus Plastik leben. Doch es ist nicht einfach nur das Material, in dem wir Mineralwasser kaufen und mit dem wir unsere Einkäufe nach Hause transportieren. Die Menge an Verpackungsabfällen aus Kunststoff ist innerhalb von 20 Jahren um etwa 94 Prozent gestiegen. Alleine in Deutschland landen 320.000 Kaffeebecher im Müll – und das stündlich. Und wenn wir durch die Stadt oder durch die Natur gehen, sehen wir überall Verpackungsreste liegen.
Neben weitreichenden ökologischen Auswirkungen werden in jüngerer Zeit aber auch gesundheitliche Effekte zunehmend bekannter, die das Wundermaterial auf uns hat.
An diesem Abend werden wichtige Fragen zum Thema besprochen: Was kann jeder Einzelne dazu beitragen, damit die Müllberge nicht noch höher wachsen? Ist ein Leben ohne Plastik eigentlich möglich? Und macht das denn überhaupt Spaß? Matthias Bohling vom Repair Café Stuttgart hat ausprobiert, ob es klappt. In seinem Vortrag möchte er ermuntern mitzumachen. Nicht gleich von Null auf Hundert, aber peu à peu ist es möglich, zukünftig unverpackt zu leben.

Hinweis: Wir möchten Sie herzlich bitten, sich vor dem Vortragsbesuch anzumelden, um Wartezeiten und -schlangen beim Einlass aufgrund der Corona-Regeln zu vermeiden. Dies ist auch am Vortragstag selbst noch möglich.


1 Abend, 28.10.2020
Mittwoch, 19:30 - 21:00 Uhr
Donaueschingen, vhsbaar, Seminarraum 1, 2. OG, Hindenburgring 34
Gebühr: 6,00 € (mit Voranmeldung)
Gebühr: 9,00 € (Abendkasse)

Einsatz gegen giftige Pflanze

 Bericht siehe in der Rubrik PRESSE

Pflegemaßnahme im Naturschutzgebiet Weiherbachtal in Wolterdingen

 Im Naturschutzgebiet Weiherbachtal in Wolterdingen wurden vom 6.5. bis 12.5.2020 in vier Arbeitseinsätzen Herbstzeitlose ausgestochen, um die Nutzung der wertvollen Orchideenwiese weiter zu gewährleisten. Alle Teile der Herbstzeitlose sind stark giftig. Die Aufnahme des Giftes kann auch im Heu noch tödlich sein. Generell kann zur Reduzierung der Pflanze auch ein früher Schröpfschnitt Ende April oder Anfang Mai erfolgen. Aufgrund der hohen Wertigkeit der Fläche, durch zahlreiche Orchideen und Trollblumen, kann dies hier im Naturschutzgebiet nicht erfolgen.

 Daher treffen sich jedes Jahr Ehrenamtliche der Umweltgruppe Südbaar und des Schwarzwaldvereins, um das Vorkommen der Herbstzeitlose in den Griff zu bekommen.
 Trotz des Coronavirus - oder vielleicht gerade deshalb - beteiligten sich so viele Helfer wie noch nie. Natürlich wurden die Hygienevorschriften eingehalten. Ina Hartmann vom Landschaftserhaltungsverband Schwarzwald-Baar-Kreis e.V. organisierte den Einsatz mit Irene Schenzinger von der UGS. Insgesamt waren 13 Helfer, vorwiegend Mitglieder des Schwarzwaldvereins und der UGS sowie FÖJler und Buftis des Umweltbüros Donaueschingen beteiligt.

 Pflegemaßnahme Naturschutzgebiet Weiherbachtal in Wolterdingen

Liebe Ehrenamtliche,

im Naturschutzgebiet Weiherbachtal in Wolterdingen ist es wieder Zeit die Herbstzeitlosen Auszustechen, um die Nutzung der hochwertigen Orchideenwiese weiter zu gewährleisten. Dafür sucht die Umweltgruppe Südbaar und der Schwarzwaldverein Donaueschingen wieder Helfer/Helferinnen.

Aufgrund der Corona-Auflagen haben wir uns dieses Jahr für drei Pflegeeinsätze entschieden. Wir werden die Fläche aufteilen und immer nur in 2er Gruppen arbeiten können. Die maximale Teilnehmerzahl beschränkt sich auf 8 Freiwillige. Der Mindestabstand von 2m ist einzuhalten, ansonsten ist eine Maske zu tragen.

Da leider keine Fahrgemeinschaften gebildet werden können, treffen wir uns direkt auf der Fläche (Lageplan anbei – Treffpunkt 2). Wer nicht weiß wo dies liegt, kann um 13.20 Uhr bzw. 9:50 Uhr an den Ortseingang Wolterdingen kommen (Treffpunkt 1).

 

Die Pflegemaßnahme ist für folgende Tage geplant:

Mittwoch, den 6. Mai von 13.30 Uhr bis 17:30 Uhr

Donnerstag, den 7. Mai von 13.30 Uhr bis 17:30 Uhr

Samstag, den 9. Mai von 10 Uhr bis 14 Uhr

 

Für Getränke und eine Kleinigkeit zu Essen ist gesorgt. Ein gemeinsames Vesper wie bisher muss leider entfallen.

 

Bitte mitbringen: Arbeitshandschuhe, Eimer, ggf. Mundschutz, festes Schuhwerk, aufgrund der Nässe auf Teilflächen ggf. Gummistiefel, Sonnenschutz (Gummihandschuhe und Arbeitsgeräte werden gestellt).

 

Da es sich bei der Herbstzeitlosen um eine giftige Pflanze handelt, ist der Einsatz nur für Erwachsene geeignet.

 

Zur Verteilung der Ehrenamtlichen auf die drei Tage, bitte um Anmeldung bis Montag, 4. Mai bei Irene Schenzinger unter 0771/13168 oder irene.schenzinger@gmx.de bzw. beim LEV unter 0771/92918508 oder hartmann@lev-sbk.de Alle die unter der Woche können, bitte bevorzugt Mittwoch oder Donnerstag eintragen.

 

Je nach Wetterlage kann der Termin ggf. noch verschoben werden. Wir geben rechtzeitig Bescheid.

 

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

 

Viele Grüße,

 

 

Ina Hartmann

 

 

 

Flyer der UGS
Flyer der UGS
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