Naturgartenwettbewerb in Hüfingen gestartet

Umweltgruppe Südbaar sucht die schönsten Naturgärten / Jetzt bewerben!

„Hier brummt’s“ – unter diesem Motto startet die Umweltgruppe Südbaar einen Naturgarten-wettbewerb. Wer einen naturnahen Garten in Hüfingen bewirtschaftet und somit Vögeln, Wildbienen und Igeln ein Zuhause bietet, kann sich ab sofort unter www.hier-brummts.de/huefingen bewerben. Eine Jury wird im Juni die Preisträger auswählen. Zu gewinnen gibt es Drei Einkaufs-gutscheine für Gartenartikel. Bewerbungsschluss ist der 10.Juni. Bürgermeister Patrick Haas hat die Schirmherrschaft übernommen.


Rund um den Wettbewerb stellt die Umweltgruppe Tipps und Informationen zu naturnahen Gärten zur Verfügung – etwa in der ausführlichen Broschüre „Kleiner Ratgeber für großartige Naturgärten“. Sie ist auf der Internetseite des Wettbewerbs zu finden.


„In naturnahen Gärten brummt das Leben. Für die Artenvielfalt sind sie unverzichtbar“, sagt Gerhard Bronner. „Mit unserem Wettbewerb ‚Hier brummt’s‘ wollen wir diejenigen auszeichnen, die mit ihrem Garten ein Stück Natur bewahren. Denn vielfältige Gärten schenken Tieren Lebensraum, verbessern das Mikroklima in unseren Städten, steigern unsere Lebensqualität und sichern die Lebensgrundlage von uns allen.“


Naturgärten: Vielfalt gewinnt!


In einem Naturgarten lassen sich auch auf begrenzter Fläche wertvolle Lebensräume schaffen. Mitunter genügen schon kleine Veränderungen, um Singvögeln, Amphibien und Schmetterlingen eine Heimat zu bieten.

  • Zumindest auf einem Teil des Rasens sollten heimische Wildblumen wie Storchschnabel und Margerite wachsen dürfen. Sie sind nicht nur ein Blickfang für das Auge, sondern auch eine wichtige Nahrungsquelle für zahlreiche Tiere.
  • Heimische Gehölze wie Vogelbeere und Weißdorn sind bei Vögeln und Schmetterlingen sehr viel gefragter als Exoten wie Rhododendron, Thuja und Blautanne.
  • Versiegelte Flächen wie Wege und Autoabstellplatz bieten keinen Lebensraum und verhindern, dass Regenwasser versickert. Wo möglich, sollten sie renaturiert werden. 
  • Torf ist im Naturgarten tabu, denn für seine Gewinnung werden wertvolle Moore zerstört. Rindenmulch oder eigener Kompost sind die bessere Wahl.
  • Pestizide haben im Privatgarten nichts verloren – wer standortgerecht pflanzt, biologische Pflanzenschutzmittel wie Jauchen und Extrakte verwendet und ein paar Läuse mehr in Kauf nimmt, lebt gesünder und schützt die Natur. 
  • Während ein Zaun oftmals auch Igel und andere Tiere aussperrt, grenzt eine lebendige Hecke den Garten ab, ohne Tiere zu behindern. Zugleich dient die Hecke selbst als Lebensraum.
  • In abwechslungsreichen Gärten können von der Trockenmauer bis zum Feuchtbiotop viele unterschiedliche Kleinbiotope entstehen. 
  • Kletterpflanzen machen auch triste Hauswände zu einem spannenden Lebensraum. 

Naturgärten bieten natürlich auch den Menschen wohltuenden Rückzugsraum. Ob Sitzplatz oder Sandkasten, Kinderschaukel oder Gemüsebeet – mit der richtigen Planung findet all das seinen Platz.
Infos und Bewerbungsformular unter www.hier-brummts.de/huefingen


Tag der Artenvielfalt

13. (und 14.) Juni

Wie in den letzten Jahren beteiligt sich die UGS wieder am landeswieiten Tag der Artenvielfalt, diesmal sogar mit zwei Veranstaltungen. Am Abend des Samstags werden aus Bausätzen Fledermausdetektoren gebastelt und anschließend an der Brigach getestet. Hierfür ist eine Anmeldung erforderlich. Schon am Nachmittag gibt es in der Donaueschinger Innenstadt eine "Krautschau". Außerdem bietet der Baarverein eine Exkursion ins Naturschutzgebiet Mittelmess an und die Freunde der Natur führen durch den Hüfinger
Orchideenwald.

 

 

 

 

 



In einem Flyer sind alle Informationen zu den Exkursionen zusammengefasst: (Link zu Flyer)
Baarverein:
www.baarverein.de/event/perle-der-baar-das-naturschutzgebiet-mittelmess/
Freunde der Natur:
www.freunde-der-natur-huefingen.de/veranstaltungen

Download
Flyer zum Tag der Artenvielfalt
Flyer mit der Übersicht über alle Veranstaltungen
Tag-der-Artenvielfalt-2026-Flyer-6-Seite
Adobe Acrobat Dokument 1.8 MB

Umweltgruppe Südbaar ruft zum mähfreien Mai auf